Ausstellungen - Veranstaltungen - Termine

Regionale und überregionale Aktivitäten der Deutschen Hugenotten-Gesellschaft, Sonderausstellungen des Deutschen Hugenotten-Museums und weitere bundesweite Veranstaltungen zum Thema werden hier angekündigt.


Liebe Mitglieder der Deutschen-Hugenottengesellschaft,

hiermit lade ich zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung für Sonntag, 29. März 2026 um 11.00 Uhr in das Deutsche Hugenotten-Zentrum nach Bad Karlshafen ein.

Diese Mitgliederversammlung ist notwendig, da das Amtsgericht Kassel die Satzungsänderung und die anschließenden Wahlen der Berliner Mitgliederversammlung am 14.6.2025 für unwirksam erklärt hat. Bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung hätte der volle Text der Satzungsänderung bekannt gegeben werden müssen.

Tagesordnung der Mitgliederversammlung:
1. Bericht des Präsidenten;
2. Haushalt 2024;
3. Satzungsänderung zu § 6 und § 9 (siehe Text unten);
4. Wahlen zum Vorstand;
5. Verschiedenes.

Es schließt sich ein Kurzvortrag von Dr. Andreas Flick an mit dem Titel "Die normannische Büchsenmacherfamilie Houel in Celle, Hannover und Lübeck."

Das Hugenottenmuseum ist an dem Tag geöffnet. Bitte melden Sie sich - wenn möglich - zur Mitgliederversammlung an.

Download: Einladung mit Antrag auf Satzungsänderung und der zu ändernde Text (PDF)

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Flick
Bad Karlshafen, d. 27.12.2025



Treppenhausausstellung im Deutschen Hugenotten-Museum - Bilder zur Bartholomäusnacht - verlängert bis Oktober 2025

Die Bartholomäusnacht (auch Pariser Bluthochzeit), die sich 2022 zum 450. Mal jährt, gilt als das erste Progrom der frühen Neuzeit. Es fand in der Nacht vom 23. zum 24. August 1572, dem Bartholomäustag, statt. Admiral Gaspard de Coligny und weitere Führer der Hugenotten wurden dabei ermordet. Sie waren anlässlich der (vermeintlichen der Versöhnung dienenden) Hochzeit des Protestanten Heinrich von Navarra (des späteren Königs Heinrich IV.) mit der katholischen Königstochter Margarete von Valois in Paris versammelt.

In derselben Nacht wurden weitere tausende Protestanten in Paris und in den Folgetagen frankreichweit ermordet. Das Morden löste europaweit, insbesondere in den protestantischen Ländern, Entsetzen aus. Papst Gregor in Rom begrüßte jedoch das Progrom. Die Bartholomäusnacht ist ein zentrales Datum in der Geschichte Frankreichs im 16. Jahrundert und tief im kollektiven Gedächtnis der Franzosen im Allgemeinen und der französischen Protestanten im Besondereren verankert.

Die Bartholomäusnacht - Farbstich Kurzner

Eine Neuerwerbung ist die von ddem österreichischen Maler, Grafiker, Autor und Bilderbuchillustrator Ernst Kutzer gezeichnete Künstlerpostkarte "Die Bartholomäusnacht, Pris, 1572". Sie entstammt der zehnteiligen religionskritischen Serie "Im Zeichen der Religion", um 1920.

Das Massaker in der Bartholomäusnacht ist ein erstaunlich häufig sowohl in der Literatur als auch der bildenden Künste behandeltes Motiv.

In einer kleinen Sonderausstellung im Treppenhaus des Deutschen Hugenotten-Museums (der Sonderausstellungsraum steht leider aktuell nicht zur Verfügung) werden vom 12. August 2022 an zahlreiche Darstellungen und Publikationen zum Thema präsentiert. Darunter befinden sich neben den klassischen Bildern von Giorig Vasari, Francois Dubvois oder Franz Hogenberg und etliche eher unbekannte Darstellungen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Viele davon konnten in jüngster Zeit von der Deutschen Hugenotten-Gesellschaft für das Museum erworben werden. Die Ausstellung wird bis ins Jahr 2023 hinein gezeigt.



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