Ausstellungen - Veranstaltungen - Termine

Regionale und überregionale Aktivitäten der Deutschen Hugenotten-Gesellschaft, Sonderausstellungen des Deutschen Hugenotten-Museums und weitere bundesweite Veranstaltungen zum Thema werden hier angekündigt.


18. Internationales Treffen von Hugenottennachkommen in und um Reims, von Montag, 17. bis Sonntag, 23. September 2018

Liebe Freunde,

die Amitiés Huguenotes Internationales freuen sich, Sie zum 18. Internationalen Treffen von Hugenottennachkommen einzuladen, welches im kommenden September auf den historischen Spuren des Protestantismus am östlichen Rand der Ile de France, in der Champagne, der Thiérache und den Ardennen stattfinden wird.

In Reims, dem Krönungsort der französischen Könige (mit Ausnahme Heinrichs IV.), war der Protestantismus bis zur Ankunft deutscher und britischer Händler seit dem 19. Jahrhundert nur schwach vertreten.

Das Blutbad von Wassy im Jahre 1562, welches den Auftakt der Religionskriege bildet, zeigt jedoch, wie dieses Gebiet vom Protestantismus durchdrungen war. Davon zeugt auch die Präsenz von Louis de Condé in Condé-en-Brie und einer Gemeinde, die seit dem 16. Jahrhundert im Untergrund wirkte und 1792-1793 in Monneaux, nahe des Château-Thierry, einen temple erbaute.

Der temple-musée von Lemé (Thiérache) widmet sich der Erforschung des Protestantismus in Nordfrankreich, dessen Gebiet einst teilweise zu den Spanischen Niederlanden gehörte.

Sedan, ein calvinistisches Fürstentum, dessen Herrschaft protestantische Schulen von internationalem Ruf gründete, wurde das „Genf des Nordens“ und das „Genf Frankreichs“ genannt!

Das Team der Amitiés huguenotes internationales freut sich darauf, rund hundert französisch-, englisch- und deutschsprachige Teilnehmer begrüßen zu können (wobei die deutschsprachige Gruppe wieder von Christina Griffiths begleitet werden wird).

Diese Begegnungen von Protestanten aus aller Welt, die sich dem hugenottischen Erbe verpflichtet fühlen, sind stets außerordentlich anregend und sind Zeichen der Verbundenheit und eines nunmehr fünfhundertjährigen kulturellen Vermächtnisses.

Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie sich zeitnah anmelden könnten und grüßen Sie auf das Herzlichste

Denis Carbonnier (Président)
Christiane Guttinger (Secrétaire générale)
Etienne Hollier-Larousse (Trésorier) Kontaktadresse in Deutschland für Informationen zu Programm und Anmeldung: Christina L. Griffiths, Tel. 040/2296488, Christina.Griffiths@gmx.net.


Voraussichtliches Programm des 18. Internationalen Treffens von Hugenottennachkommen in und um Reims, von Montag, 17. bis Sonntag, 23. September 2018

1/ Montag, 17. September, von 14.30 Uhr bis 19 Uhr
Begrüßung der Teilnehmer in den Hotels*** am place Drouet d'Erlon (Unterbringung für sechs Nächte); Aushändigung der Tagungsdokumente, eines Stadtplans von Reims und des ausführlichen Programms. Erste selbstständige Entdeckungsrundgänge der Stadt, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. 20 Uhr: Eröffnungsdinner in Hotelnähe.

2/ Dienstag, 18. September: Abfahrt der Busse um 8.30 Uhr
Jenseits des Marne-Tals und der schönsten Weinberge der Champagne; Condé-en-Brie, das Schloss von Louis de Condé, Chef der Protestanten; Besuch des Schlosses und Mittagessen. Im Château-Thierry, Besichtigung des Temple-mémorial américain mit seinen außerordentlichen Glasfenstern.

3/ Mittwoch, 19. September: Abfahrt der Busse um 8.30 Uhr
Ausflug nach Thiérache. In Lemé Besuch des temple, dem Museum des Protestantismus von Nordfrankreich, und einer Wehrkirche in Parfondeval, einem der schönsten Dörfer Frankreichs, im welchem sich auch ein temple befindet.

4/ Donnerstag, 20. September:
Reims, Besuch der historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt von der Römerzeit bis zur Art déco-Periode, eines Weinkellers*, und des temple, um dort an bedeutende protestantische Familien zu erinnern und den Vertretern der verschiedenen Hugenottengesellschaften für einen Bericht über ihre Tätigkeiten und Pläne das Wort zu erteilen.

5/ Freitag, 21. September: Abfahrt der Busse um 8.30 Uhr
Richtung Sedan. Vorbei an Woinic, „dem größten Wildschwein der Welt“, dem Symbol der Ardennen. Sedan wird dominiert von der gigantischen mittelalterlichen Burg der Familien der La Marck und der la Tour d’Auvergne, welche aus ihrer Stadt einen Zufluchtsort mit protestantischer Schule und Akademie machten, Studenten aus ganz Frankreich und Europa anzogen und für die intellektuelle und wirtschaftliche Ausstrahlung der Stadt sorgten. Die Grabmäler der Orange-Nassau befinden sich im temple. Auf dem Rückweg besuchen wir vielleicht das mittelalterliche Schloss Montcornet, das den Croÿ gehörte.

6/ Samstag, 22. September: Abfahrt der Busse um 8.30 Uhr
zu einem Tagesausflug nach Wassy, wo das Museum der Scheune von Wassy an den dramatischen Auftakt der Religionskriege erinnert. In Bar-le-Duc wandeln wir auf den Spuren des calvinistischen Bildhauers, Ligier-Richier (16. Jh.), dessen "Transi "de René de Chalon, prince d'Orange die Kirche St. Étienne ziert.

7/ Sonntag, 23. September:
Gottesdienst im temple von Reims, Mittagessen mit der Gemeinde zum Abschluss des Treffens.

(*Programm vom 15. Dezember 2017, Änderungen vorbehalten.
Übersetzung: Christina L. Griffiths)


Einladung, Programm und Bilder zum Download



5. - 7. Oktober 2018
Der AKG (Arbeits-Kreis-Genealogie) der Deutschen Hugenotten-Gesellschaft ist auf dem 70. Deutschen Genealogentag in Melle mit einem eigenen Stand vertreten.



27. Oktober 2018
2. Treffen 2018 Arbeitskreis Genealogie (AKG) Deutsche Hugenotten-Gesellschaft

Der Arbeitskreis Genealogie (AKG) der Deutsche Hugenotten-Gesellschaft trifft sich am Samstag, den 27. Oktober 2018 im Hugenottenzentrum in Bad Karlshafen. Wie üblich treffen sich einige Teilnehmer/Gäste schon am Freitag (26. Oktober 2018). Sonntag (28. Oktober) sind Zentrum und Bibliothek geöffnet und es bleibt reichlich Zeit für Gedankenaustausch und eigene Forschungen. Info: dierk.loyal@t-online.de



13. Mai bis 4. November 2018
Deutsches Hugenottenmuseum Bad Karlshafen. Sonderausstellung: Die andere Reformation. Johannes Calvin und die Reformation in Mitteldeutschland


Am internationalen Museumstag (13. Mai 2018) wird im Deutschen Hugeottenmuseum um 11:15 Uhr die Sonderausstellung „Die andere Reformation. Johannes Calvin und die Reformation in Mitteldeutschland“ eröffnet.

Die Wanderausstellung, die durch etliche Objekte der DHG ergänzt wird, informiert über die Entwicklungen in den einzelnen Territorien, über Gemeindeleben, Gottesdienst, Schulwesen und Armenfürsorge in den stark aus Glaubensflüchtlingen bestehenden reformierten Gemeinden.

Außerdem werden Kirchenbauten und wirtschaftliche Aktivitäten der Reformierten thematisiert. Die Texte der Ausstellung und das Bildmaterial wurden erstellt von Frau Dr. Margit Scholz vom Archiv der Evangelischen Kirche in Mittel-deutschland.

Den Einführungsvortrag bei der Eröffnung hält Dr. Eberhard Gresch (Dresden). Im Rahmen der Ausstellungsöffnung sollen zudem Jochen Desel und Mary Gundlach offiziell als Museumsleiter bzw. stellvertretende Mueumsleiterin verabschiedet werden.

Öffnungszeiten des Deutschen Hugenottenmuseums in Bad Karlshafen

Hafenplatz 9a, 34385 Bad Karlshafen, Tel.: 05672/1410
www.hugenottenmuseum.de

15. März 2018 bis 4. November 2018:
Dienstag bis Freitag 10.00 bis 17.00 Uhr;
Samstag, Sonntag & Feiertage 11.00 bis 18.00 Uhr


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