Ausstellungen - Veranstaltungen - Termine

Regionale und überregionale Aktivitäten der Deutschen Hugenotten-Gesellschaft, Sonderausstellungen des Deutschen Hugenotten-Museums und weitere bundesweite Veranstaltungen zum Thema werden hier angekündigt.


2.-4. Juli 2021: Der Hugenottentag 2021 in Hofgeismar wird abgesagt
Der Vorstand der Deutschen Hugenotten-Gesellschaft hat schweren Herzens beschlossen, den 52. Deutschen Hugenottentag infolge der Corona-Pandemie abzusagen. Dieser sollte eigentlich vom 2. bis 4. Juli 2021 in der nordhessischen Stadt Hofgeismar stattfinden.

Es sieht aktuell leider nicht danach aus, dass die Pandemie im Sommer 2021 überwunden ist. Die sinnvollen Abstands- und Hygienevorgaben haben zur Folge, dass die Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar als Tagungsort zu klein ist. Hugenottentage sind traditionell wichtige Orte der Begegnung der Vereinsmitglieder. Doch ist das aktuell kaum möglich.

Zudem rät der hohe Altersdurchschnitt der Mitglieder der Deutschen Hugenotten-Gesellschaft zur Vorsicht. Wo und in welcher Gestalt die vorgeschriebene Mitgliederversammlung der DHG 2021 stattfinden kann, wird zu Beginn des kommenden Jahres mitgeteilt.



3. Juli 2021:
Mitgliederversammlung der Deutschen Hugenotten-Gesellschaft in Celle


Die Mitgliederversammlung beginnt um 11.00 Uhr in der Evangelisch-reformierten Kirche Celle, Hannoversche Str. 61.

Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Rechenschaftsbericht des Vorstands
3. Abnahme der Jahresrechnungen 2019 u. 2020
4. Neuwahl des Vorstandes
5. Verschiedenes

Rahmenprogramm im Anschluss an die Mitgliederversammlung:
Vorstellung der renovierten Hugenottenkirche, Präsentation des Bandes "Waldenserpfarrer in Hessen", gemeinsames Mittagessen, Stadtrundgang durch die barocke Westceller Vorstadt auf den Spuren der Hugenotten. Ende ca. 17.30 Uhr.

Bitte melden Sie sich bis zum 10. Juni in der Geschäftsstelle der DHG an.



16. Mai - 31. Oktober 2021 Glaubensflüchtlinge heute.
Sonderausstellung im Deutschen Hugenotten-Museum


2021-sonderausstellung



Das Deutsche Hugenotten-Museum in Bad Karlshafen präsentiert im Jahr 2021 die infolge des Lockdowns um ein Jahr nach Hinten verschobene Sonderausstellung mit dem Titel „Glaubensflüchtlinge heute“. Bereits seit Ende 2020 besteht die Möglichkeit zu einer Vorbesichtigung.

Menschen wegen ihres Glaubens zu verfolgen, ist ein Verbrechen. Meist geht dies auch noch einher mit anderen schweren Menschenrechtsverletzungen: Verschleppung, Folter, Vergewaltigung, Gehirnwäsche oder sogar Mord. Wer Menschen Religionsfreiheit verweigert, nimmt ihnen ihre Identität.

Die Sonderausstellung beschränkt sich bewusst nicht nur auf christliche Glaubensflüchtlinge sondern hat Verfolgte aller Konfessionen im Blick: u.a. Buddhisten aus Tibet, Muslime (Uiguren aus China), Êziden (aus dem Irak und der Türkei) sowie Christen (Kopten aus Ägypten).

Religiöse Verfolgung schürt Krisen, Flucht und Vertreibung. So nimmt die Zahl der Glaubensflüchtlinge weltweit beängstigend zu. In Westafrika werden immer mehr Christen zur Zielscheibe islamistischen Terrors. Gläubige werden bedroht und angegriffen; es gibt entsetzliche Anschläge bei Gottesdiensten oder vor Kirchen.

In Indien machen Hindu-Nationalisten sowohl Christen als auch Muslimen das Leben zur Hölle. Schlägerbanden überfallen Angehörige religiöser Minderheiten und zwingen sie, sich zum Hinduismus zu bekennen.

In Tibet werden Nonnen und Mönche aus buddhistischen Lehrinstituten vertrieben, um ihre Zahl künstlich niedrig zu halten. Nonnen werden gefoltert, nur weil sie Fotos des Dalai Lama bei sich tragen.

Um das religiöse Leben der Muslime auszulöschen, macht die Kommunistische Partei Chinas nicht einmal halt vor bedeutenden Kulturgütern: In Xinjiang/Ostturkestan lässt sie jahrhundertealte Moscheen niederreißen.

Hunderttausende Uiguren und Kasachen werden in Umerziehungslagern der Gehirnwäsche unterzogen, um sie gewaltsam zu assimilieren.

Erstellt wurde die Ausstellung in Kooperation mit der „Gesellschaft für bedrohte Völker“ (GfbV), die ihren Sitz in Göttingen hat. Diese ist eine international tätige nicht-staatliche Organisation, die sich für den Schutz von Minderheiten weltweit einsetzt, insbesondere für die Rechte von religiösen, sprachlichen und ethnischen Minderheiten.

Zu der Sonderausstellung, die vom 16. Mai bis zum 31. Oktober 2021 gezeigt wird, gibt es eine Begleitbroschüre.

Deutsches Hugenotten-Museum
Hafenplatz 9a, 34385 Bad Karlshafen
www.hugenottenmuseum.de

Öffnungszeiten des Museums bis einschließlich 30.06.2021
Montag – Freitag
9.00 – 12.00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage
11.00 – 18.00 Uhr
Ein Test ist nicht erforderlich.

Öffnungszeiten ab 01.07.2021
Dienstag bis Freitag
10.00 - 17.00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage
11.00 - 18.00 Uhr
Ein Test ist nicht erforderlich.

Tel. 05672-1410 oder 1433 (Bürozeiten Montag – Freitag 8.30 – 12.30 Uhr)

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