Buchempfehlungen und Neuerscheinungen

Desel, Jochen:
Deutsches Hugenotten-Museum Bad Karlshafen. Museumsführer

64 Seiten. m. farbigen Abb., Verlag der Deutschen Hugenotten-Gesellschaft Bad Karlshafen, 2009 € 9,80
ISBN 978-3-930481-32-3

Auf drei Etagen präsentiert das Deutsche Hugenottenmuseum in der Weserstadt Bad Karlshafen die Geschichte der Hugenotten ihrer französischen Heimat Frankreich sowie ihre Ansiedlung und Entwicklung in Deutschland. Der gut bebilderte Museumsführer folgt thematisch der Ausstellung.


Desel, Jochen / Gundlach, Mary (Hg.):
German Huguenot Museum/Musée Huguenot Allemand Bad Karlshafen

98 Seiten mit farbigen Abbildungen, 2014 € 9,80
ISBN 978-3-930481-38-5

Englisch- und französischsprachige Ausgabe des Museumsführers. Auf drei Etagen präsentiert das Deutsche Hugenottenmuseum in der Weserstadt Bad Karlshafen die Geschichte der Hugenotten ihrer französischen Heimat Frankreich sowie ihre Ansiedlung und Entwicklung in Deutschland. Der gut bebilderte zweisprachige Museumsführer folgt thematisch der Ausstellung.


Desel, Jochen und Gudlach, Mary:
Marie Durand. Kämpferin für die Glaubensfreiheit

36 Seiten, m. Abb., 2015 € 6,00
ISBN 978-3-930481-40-8

Marie Durand war eine tapfere Frau, die es ablehnte ihre protestantische Glaubensüberzeugung aufzugeben. Das forderte der französische König Ludwig XIV., der als "Sonnenkönig" in seinem Staat nur eine Religion, die katholische, dulden wollte. Darum musste Marie Durand für 38 Jahre ins Gefängnis gehen.


Le Preste, Sébastien / de Vauban, Maréchal:
Denkschrift zur Rückholung der Hugenotten

Verlag der Deutschen Hugenotten-Gesellschaft, 56 Seiten, € 8,80
ISBN 978-3-930481-39-2

Die 1689 vom Ingenieur und Festungsbaumeister im Dienst Ludwigs XIV. verfasste Denkschrift zur Rückholung der Hugenotten verdient es - nicht zuletzt angesichts weltweit wachsender Intoleranz - als Stimme der Vernunft und als Plädoyer für Menschlichkeit wieder in Erinnerung gerufen zu werden.


Roussard, Emmanuel:
Eine Minderheit in der Minderheit
Die französisch-reformierte Kirche in Hamburg und Altona anhand der Sitzungsprotokolle ihres Konsistoriums aus den Jahren 1686 bis 1693

230 Seiten, 2013 € 19,80
ISBN 978-3-930481-37-8

Die Jahre 1685 bis 1693, Gegenstand der vorliegenden Studie aus dem Jahr 1994, bilden in der 425-jährigen Geschichte der Hamburger Reformierten einen wichtigen Einschnitt: Von der seit fast 100 Jahren bestehenden "Einheitskirche" aus vielen Nationen trennt sich eine französisch-reformierte Kirche ab, und es kommt in den Jahrzehnten danach zu weiteren Trennungen. Erst 1976 schließen sich die unterschiedlichen Gemeinden wieder zur Evangelisch-reformierten Kirche in Hamburg zusammen.

Aus den Protokollen des französischen Konsistoriums entsteht ein lebendiges Bild vom Ablauf dieser sieben Jahre und von den zugrunde liegenden Konflikten und Motivationen, aber der Autor vermittelt auch einen guten Einblick in den Gemeindealltag.

Bisher wurde, vor allem in dem grundlegenden Werk "Aus der Geschichte der Deutschen evangelisch-reformierten Gemeinde in Hamburg" von Rudolf Hermes aus dem Jahre 1934, das Bild jener Zeit überwiegend aus deutscher Perspektive gezeichnet. Umso lohnender erscheint es, die vorliegende Studie und die darin erschlossenen französischen Quellen endlich einer breiteren Leserschaft zugänglich zu machen, denn sie beleuchten die Vorgänge aus der Sicht der Minderheit.


Jochen Desel:
Zugang zum Abendmahl
Méreaux im deutschen Refuge und in anderen deutschsprachigen Gemeinden

110 Seiten, m. s/w Abb., € 14,80
ISBN 978-3-930481--36-1

Es ist weitgehend unbekannt, dass weltweit in vielen reformierten Gemeinden der Zugang zum Abendmahl mit der Abgabe einer Abendmahlsmarke, eines "méreau" verbunden war. Der Genfer Reformator Johannes Calvin wollte mit dieser Maßnahme den missbräuchlichen Genuss von Brot und Wein beim Abendmahl verhindern, Fremde und Unwürdige konnten sich so nicht unter die Kommunikanten mischen.

Aus einem Instrument der reformierten Kirchenzucht machten Hugenotten (und nicht nur sie) im deutschen Refuge eine zusätzliche Einnahmequelle für die Gemeindefinanzen. In vielen Gemeinden war mit der Ausgabe der méreaux durch die Kirchenältesten eine Abgabe für die Gemeinde verbunden.

Der Autor der Schrift, Theologe und Museumsmann, spürt der Verwendung der Abendmahlsmarke in den französisch-reformierten Gemeinden im deutschen Sprachgebiet nach. Die noch vorhandenen méreaux werden mit Abbildungen und Erläuterungen dem Leser des Buches vorgeführt.

Ein umfangreiches Quellenstudium fand Interessantes zum Gebrauch und Missbrauch der Marken heraus, u.a. die Tatsache, dass es auch in deutsch-reformierten und lutherischen Gemeinden Abendmahlsmarken gab.


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